Griffschrift selbst schreiben

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die steirische Harmonika

Umwandlung von normalen Noten in Griffschrift (Tabulatur)
für die steirische (diatonische) Harmonika
(Griffschriftskript)

Griffschriftskript für die Steirische Harmonika

Skript für die Umwandlung von Griffschrift in normale Noten

Griffschriftskript für andere Instrumente

Kurzbeschreibung für die Umwandlung

Einschränkungen

Vorbedingungen

Vorbereitungen

Eigentliche Umwandlung

Aufruf von "Die Ziach A"

Aufruf von "Die Ziach B" und Korrektur

Aufruf von "Die Ziach C" und Korrektur

Nachbearbeitungen

Weiteres

Anmerkungen

Weitere Programme zum Griffschrift-Schreiben

Griffschriftskript für die Steirische Harmonika

Sie wollen Griffschrift selbst erzeugen? Das ist nun mit dem Capella-Notensatzprogramm, Version 2004 oder professionell, dem Programm mit dem günstigen Preis-Leistungsverhältnis, bereits ziemlich problemlos möglich.

Auf der Seite Capella Software bekommen Sie Capella professionell bzw. Updates und Stepups dazu. Es muss allerdings mindestens die Version Capella 2004 oder professionell in Vollversion sein, mit Kaufhaus- oder früheren Versionen oder mit Capella Start funktioniert die Umwandlung nicht, auch mit der Demo-Version nicht. Es gibt Capella in mehreren Sprachen, die englische Version bekommen Sie auf www.capella-software.com.

Die neueste Version des Scripts sowie wichtige Hinweise dazu bekommen Sie im Capella-Wiki. Dort erfahren Sie auch, was Sie bei verschiedenen Versionen von Capella berücksichtigen müssen.

Im Capella-Wiki auf der Seite "Die Ziach" können Sie das von ihm entwickelte Skript „Ziach“ in der neuesten Version (26. 10.  2016) gratis downloaden. Sie brauchen alle drei Teile (A, B und C) sowie die Dateien "Ziach_DEF.py" und "Ziach_MSG_deu.py"  (oder "Ziach_MSG_eng.py") und sollten alles in den Ordner "Eigene Dateien/capella /scripts" ablegen. Auch eine alte PDF-Beschreibung auf deutsch wäre verfügbar, jedoch ist die Beschreibung im Capella-Wiki wesentlich aktueller. Das Skript ist bereits recht fertig und brauchbar, wird aber trotzdem laufend verbessert.

Zusätzlich sollten Sie aus der selben Quelle die Schriftart "Ziach.ttf" installieren, und zwar: Download, dann "Start-Einstellungen-Systemsteuerung-Schriftarten" und dort "Datei-neue Schriftart installieren...", die vorher irgendwo auf Ihrem Computer zwischengespeicherte Schriftart suchen, auswählen und installieren. Falls Sie die Schriftart aktualisieren, sollten Sie vorher die alte Schriftart "Ziach.ttf" (vor dem 31. 3. 2006) löschen. Auf neueren Computern reicht es, die Schriftart mit der Maus in den Schriftarten-Ordner zu ziehen.

Bis auf Ziach.ttf sollten Sie alle eventuell auf Ihrem Computer noch vorhandenen älteren Die_Ziach... oder The_Ziach.... Dateien löschen. Die neuen Module heißen nur noch Ziach_.... Die Sprache wird durch die Datei Ziach_MSG_xxx.py bestimmt. Für die deutsche Version müssen Sie die Datei Ziach_MSG_deu.py laden und beim ersten Aufruf "deu" eingeben. Die englische Version bekommen Sie, wenn Sie die Datei Ziach_MSG_eng.py downloaden und beim ersten Aufruf "eng" eingeben. Für allfällige andere Sprachen können Sie nun diese Datei selbst übersetzen, Capella professionell ist derzeit für folgende Sprachen erhältlich: deutsch, englisch, polnisch, holländisch, finnisch. Falls sie später die Sprache wechseln wollen, brauchen sie nur die ursprüngliche Datei (etwa "Ziach_MSG_deu.py") zu löschen und die neue Datei (etwa "Ziach_MSG_eng.py")  downloaden.

Beim neuen Capella Version 7 funktioniert der Download aller aktualisierten Skripte automatisch. Klicken Sie auf Plugins/Skriptdownload und sie haben immer die neueste Version aller Skripte zur Verfügung.

Wie Ausgangsdatei und Ergebnis aussehen können, sehen Sie auf www.volksmusik.cc/volkstanz/. Die niederösterreichischen Volkstänze sind bereits vollständig, Ich habe vor, mit der Zeit weitere Volkstänze aus anderen Bundesländern sowohl in Noten als auch in Griffschrift einzufügenZum Seitenanfang

Skript für die Umwandlung von Griffschrift in normale Noten

Für die Umsetzung von Griffschrift für Steirische Harmonika in normale Noten gibt es aus der gleichen Quelle oder auch im Capella-Wiki ebenfalls ein Capella-Skript, das für Anwender des Capella-Programmes diese Aufgabe erledigen kann. Es ist noch nicht hundertprozentig fertig, aber welches Programm ist das schon, es funktioniert aber schon recht gut. In Zusammenarbeit mit der aktuellen Version von Capella Scan kann man auch Griffschrift einscannen und dann in Noten umsetzen.  Das Skript ist ein Versuch und hat noch einige Einschränkungen, daher unbedingt die Beschreibung im Capella-Wiki oder auf Peter Beckers Seite beachten! Letztes Update 4. 8. 2017.

Griffschriftskript für andere Instrumente

Im Capella-Wiki oder auf Peter Beckers Seite www.peter-becker-cap.de gibt es auch für andere Instrumente Skripte. Diese sind zwar ebenfalls noch nicht fertig, es wird laufend weiter entwickelt, sie sind aber ebenfalls schon recht brauchbar. Näheres bzw. aktuelles finden Sie auch im Capella-Wiki.

Griffschrift für die Club-Handorgel (Club-Orgel) im Capella-Wiki oder bei Peter Becker, (Version 8. 12. 2013)

Und auch hier gibt es ein Skript für die Umsetzung von Griffschrift für Club-Handorgel in normale Noten, im Capella-Wiki oder bei Peter Becker. Letztes Update 4. 8. 2017. Bitte Beschreibung beachten.

Griffschrift für das chromatische Knopfakkordeon (chromatische Harmonika), im Capella-Wiki oder bei Peter Becker, (Version 8. 5. 2012)

Griffschrift für das Schwyzer Örgeli (Swiss Oergeli), im Capella-Wiki oder bei Peter Becker, (Version 12. 1. 2012)

Und auch hier gibt es ein Skript für die Umsetzung von Griffschrift für Schwyzer Örgeli in normale Noten, im Capella-Wiki oder bei Peter Becker. Letztes Update 4. 8. 2017. Bitte Beschreibung beachten.

Umsetzen von Noten in französische Griffschrift für diatonische Harmonika, im Capella-Wiki oder bei Peter Becker, (Version 8. 5. 2012)

Griffschrift für eine Harmonika in Wiener Stimmung, im Capella-Wiki oder bei Peter Becker, (Version 10. 7. 2014)

Auch zu diesen Skripten brauchen Sie die Schriftart "Ziach.ttf" (siehe oben, Version 31. 3. 2006))

Kurzbeschreibung für die Umwandlung

  1. Datei vorbereiten und sichern

  2. Aufruf von „Ziach_A“

  3. Aufruf von „Ziach_B“

  4. Allenfalls rote Noten aufschreiben, ohne Speichern zurück zu 1., diese Noten bearbeiten, dann noch einmal Ziach A und B

  5. Aufruf von „Ziach_C“

  6. Überprüfen, ob die Umwandlung den Vorstellungen entspricht

  7. Speichern, neu laden

  8. Weitere BearbeitungenZum Seitenanfang

  9. Auf der nächsten Seite erkläre ich das alles noch anschaulicher.

Einschränkungen

Die steirische Harmonika ist im Repertoire recht eingeschränkt, viele Melodien sind kaum bis gar nicht spielbar, wegen fehlender Bassharmonien oder Basstöne, wegen fehlender Zwischentöne (Halbtöne) oder auch nur wegen des für gewisse Stücke unpassenden Klanges. Es wird Ihnen auch mit diesem Skript nicht gelingen, etwa den Donauwalzer von Johann Strauß, die neunte Symphonie von Beethoven, den Rock-around-the-clock und vieles andere halbwegs stilgerecht zu übersetzen.

Es ist aber unerheblich, wie Ihre Harmonika gestimmt ist. Das Ergebnis des Skriptes ist, dank Griffschrift, immer spielbar.

Derzeit unterstützt dieses Skript sowohl die 3-reihige als auch die 4-reihige Harmonika. Die Belegung der dreireihigen Harmonika finden Sie auf Christian Amons Seite members.yline.com/~arizona/harmonika unter „3-Reiher, 33 Tasten Normal“, wobei die verschiedensten Tonarten auswählbar sind, die Belegung der Bassknöpfe steht auf der gleichen Seite unter „3-Reiher Basssysteme - zit. bei Maurer S. 158“, ebenfalls in verschiedensten Tonarten. Das ist das in der Steiermark überlieferte Normalmodell. Die Belegung der vierreihigen Harmonika finden Sie ebenfalls da unter "4-Reiher, 46 Tasten Normal", ebenfalls mit auswählbaren Tonarten, die Belegung der Bassknöpfe steht ebenfalls da unter "4-Reiher Basssysteme - Steirisch abgewandelt nach F.Fuchs". Falls Sie ein von diesem Muster abweichendes Basssystem haben, können Sie dieses selbst definieren. Das Skript ist daher bereits für fast alle Basssysteme geeignet. Derzeit ist zusätzlich bereits die Umwandlung in das Übergangsbasssystem (Durbässe) nach Rosenzopf und nach Michlbauer eingebaut sowie einige andere, siehe beiliegendes Pdf.

Bei der Begleitung wird wahlweise Wechselbass oder auch Grundbass und Begleitbass dargestellt (analog zum Begleitakkord). Sie können auch die auf Ihrer Harmonika vorhandenen Bässe in der Datei "Ziach_DEF.txt" selbst definieren. Näheres in der PDF-Beschreibung.

Bis zu drei (oder vier) benachbarte Dur-Tonarten können gemeinsam umgesetzt werden, sie müssen im Quintenzirkel nebeneinander liegen.

Es können auch nur die auf der Steirischen Harmonika überlieferten Töne (Halbtöne) umgesetzt werden, allfällige auf Ihrer Harmonika befindlichen Zusatztöne werden nicht unterstützt.Zum Seitenanfang

Vorbedingungen

Sie brauchen als Ausgangsbasis eine Capella-Datei mit den Noten in beliebiger Tonart, mit einer Notenzeile im Mustersystem und mit einer Stimme. Diese Stimme kann als Noten auch Akkorde enthalten (d.h.: Mehrstimmigkeit ist möglich, aber alle Noten an einem Hals bzw. in der gleichen Stimme). Eine allfällige zweite Stimme oder zweite Notenzeile im System muss gelöscht werden (unnötige Stimme aktivieren etwa mit F11, dann mit Strg+Entf löschen). Wird die Notenzeile auch mehrfach abgeteilt, gilt sie trotzdem als eine Notenzeile.

Allenfalls können Sie eine Ihnen wichtige 2. Stimme in einer eigenen Zeile anfügen, mit umwandeln (vorher Harmoniebuchstaben einfügen) und dann wieder als zweite Stimme in die ursprüngliche Zeile einkopieren (und nach der Einfügung die Platzhalterzeile löschen).

Begleitakkorde (Grundbässe, Harmoniebässe) sind unbedingt notwendig, sie können als Einfachtext oder transponierende Objekte ausgeführt sein, (aber nicht als Textfeld, damit funktioniert die Umwandlung nicht). Daraus wird dann die Bassstimme und Druck oder Zug abgeleitet. Sind die Begleitakkorde nicht ordnungsgemäß gesetzt, ist das Ergebnis unbrauchbar.

Die derzeit unterstützten Akkorde in exakter Schreibweise finden Sie in der PDF-Beschreibung.

Transponierbare Symbole müssen dieser Schreibweise entsprechen! Eventuell hilft Ausprobieren, ob die eigene Schreibweise unterstützt wird.  Oder Sie verwenden die meinen Dateien in der Galerie beigefügten transponierenden Symbole, (etwa Massianer). Bei B-Akkorden in deutscher Schreibweise sollten Sie das Stück eventuell vorher selbst in Kreuztonarten transponieren, da das Skript die englische Schreibweise unterstützt.

Die Begleitakkorde müssen als Grundakkorde zu Tonart und Melodie passen. Falls nicht, sind die Ergebnisse der Umsetzung völlig unsinnig und unbrauchbar! Verwendbar sind Tonika (erste Stufe), Dominante (fünfte Stufe), Subdominante (vierte Stufe), Doppeldominante (Dur-Dreiklang über der 2. Stufe), je nach Definition auch 2. oder 6. Stufe (Moll-Akkord). Beim voreingestellten System wird die 2. Stufe, falls auf dem Instrument nicht vorhanden, in die Subdominante (vierte Stufe) umgewandelt. Akkorde, die auf dem definierten Instrument nicht vorhanden sind, werden rot dargestellt und natürlich nicht umgewandelt.

Leerzeilen führen zum Absturz des Skriptes und müssen daher unbedingt gelöscht werden. Dafür ist eine Taktangabe am Anfang des Stückes unbedingt erforderlich.Zum Seitenanfang

Vorbereitungen

Zuerst sollten Sie eine Kopie der umzuwandelnden Datei erstellen, um bei Problemen jederzeit wieder auf die Ausgangsdatei zurückgreifen zu können. Jedes Sichern der umgewandelten Datei überschreibt die Originaldatei und macht ein Rückgängigmachen unmöglich.

Abhängig vom gewünschten Schwierigkeitsgrad können Sie bereits bei den Vorbereitungen mehrstimmige Stücke vereinfachen durch Löschen der unwichtigeren (im Akkord unteren oder mittleren) Note. Insbesondere schnelle Läufe sollten Sie je nach Können besser nur einstimmig spielen. Einzelne Noten aus einem Akkord löschen Sie einfach, indem Sie im Akkordmodus diese Note noch einmal eintippen.

Kommen im Stück Töne vor, die in der Tonika stehen, aber nur im Zug erreichbar sind, können Sie versuchsweise diesen Tönen den Dominant-Begleitakkord zuweisen (und dann dem nächsten (manchmal besser übernächsten) Ton erforderlichenfalls wieder den Tonika-Begleitakkord).

Kommen im Stück Töne vor, die auf der üblichen Harmonika überhaupt nicht vorhanden sind, erkennbar spätestens durch Rotfärbung bei der Umwandlung, können Sie dieses Stück auf der Harmonika leider nicht originalgetreu spielen. Allenfalls können Sie unwichtige Töne ersatzlos löschen oder durch andere, auf der Harmonika vorhandene Töne ersetzen.

Auftakte (Melodieanfänge) auch innerhalb des Stückes und ähnliche Stellen sollten Sie mit einem Pseudo-Akkord (Einfachtext "R" für Druck, "Z" für Zug) belegen, der bei der Umwandlung automatisch gelöscht wird, damit wird die Zugrichtung der Harmonika festgelegt.

Damit die Bassbuchstaben mit den Takten übereinstimmen, sollten Sie sicherstellen, dass die Zeilenumbrüche mit den Taktstrichen übereinstimmen, jede Notenzeile sollte mit einem neuen Takt beginnen. Allenfalls fügen Sie in manchen Fällen, etwa bei Zwiefachen, einen festen Taktstrich am Zeilenende ein.

Zum Abschluss sollten Sie die Datei wieder speichern.Zum Seitenanfang

Eigentliche Umwandlung

Aufruf von „Ziach_A“

Capella-Menu Extras - Skript ... Ziach A auswählen.

Sie bereitet die Partitur für die eigentliche Umsetzung in Griffschrift vor, indem sie Akkorde und Noten für eine 3-reihige Harmonika in A/D/G (oder 4-Reiher in A/D/G/C) Stimmung transponiert.

Sie können das Basssystem auswählen, auch vorher eingestellte eigene Basssysteme.
die derzeit vorgegebenen Basssysteme für die Vierreiher sehen Sie im beiliegenden PDF. Ab März 2015 sind neue Bass-Systeme eingefügt mit neuen Tastennamen, B² + C²-Notierung, die ich ab sofort bevorzugt verwende. Die alten Systeme sind aber weiterhin vorhanden.

Bereits dabei wird festgelegt, welche Noten auf Druck oder Zug gespielt werden.

Dann lässt sich die Reihe und damit die Zieltonart selektierenZum Seitenanfang

Aufruf von „Ziach_B“

Capella-Menu Extras - Skript ... Ziach B auswählen.

Sie übersetzt die vorbereitete Partitur in Griffschrift.

Zuerst sollten Sie die passende Diskantbelegung auswählen.

Sie haben dann folgende Optionen :

Notenzeile mit ausgegeben oder ausschließlich Griffschrift darstellen.

Bitte ausprobieren, was Ihren Bedürfnissen entspricht, meine Wahl ist "Notenzeile nicht anzeigen".

Was soll mit nicht spielbaren Noten passieren?

unterdrücken bzw. nicht anzeigen?

Ist nur empfehlenswert, wenn Sie sich erspart haben, die Partitur entsprechend vorzubereiten und hoffen, trotzdem ein brauchbares Ergebnis zu erzielen.

Falls nur einzelne Noten in einem Akkord unübersetzbar sind, kann das Ergebnis recht brauchbar ausfallen. Falls der ganze Akkord nicht übersetzbar ist, wird das Ergebnis derzeit noch unbrauchbar.

rot darstellen? "Rot" ist meine Wahl.

Hilft besser, da auffälliger, nicht direkt spielbare Noten anzuzeigen. Diese werden nicht umgewandelt, aber rot eingefärbt. Sie können versuchen, diese Noten selbst händisch umzuwandeln und, wenn Sie damit zufrieden sind, mit Format-Farbe wieder schwarz einzufärben.

Noten, die nicht im Druck umwandelbar sind, sehr wohl aber im Zug, können Sie in einem zweiten Anlauf bereits bei der Vorbereitung den Dominant-Akkord zuweisen, oder Sie können sie nun mit O+Pfeiltasten auf oder ab in die richtige Lage positionieren.

Wie sollen die 4tel Köpfe der inneren Reihe dargestellt werden?

Üblich ist beides, die klassische Kopfform mit dem vorgesetzten Kreuz oder die alternative Form mit dem Kreuz als Kopf. Meine Wahl ist "alternativ".

Seit 2016 können Sie auch für die Vierreiher unterschiedliche Kopfformen für die dritte und vierte Reihe wählen.

Einstellung diverser Zeilenabstände

Systemabstände: Meine Wahl ist "12" und "4".

Notenzeile: Meine Wahl ist "8" und "12".

Griffschrift: Meine Wahl ist "4" und "4", Schriftgröße, meine Wahl ist 14.

Liedtext (falls vorhanden): Meine Wahl ist "27" und "5". Sie können auch "Liedtext nicht anzeigen" anhaken, dann verschwindet der Liedtext.

Übersetzungsoptionen: manche Akkorde gibt es in zwei Variationen,  vor allem im Zug. In manchen Fällen ist es günstiger, sie nicht anzuhaken. Ich empfehle eher, beides anzuhaken und allenfalls schauen, ob das Ergebnis passt.

Begleitrhythmus in Viertel- oder in Achtelnoten (Walzer oder Marsch bedingt meist Viertel, Polka bedingt meist Achtel).

Soll der erste Auftakt in Druck oder in Zug umgewandelt werden. 

Soll ein weiterer Auftakt in Zug gespielt werden (Dominante) oder in einer neuen Tonart, fügen Sie am Besten hier vor der Umwandlung den entsprechenden Pseudo-Akkord ein.

Oktavlage: Erste Wahl ist normal.

 Ist das Ergebnis in einzelnen Reihen nicht optimal, lässt sich die Oktavlage individuell verändern, allenfalls in einem zweiten Anlauf nach "Rückgängig machen".

Nun können Sie das Ergebnis überprüfen. Finden Sie zu viele rote Töne oder sonstige Fehler, können sie den Ort dieser Fehler notieren, ohne Speichern zum Ausgangspunkt zurückkehren und das Ganze mit anderen Einstellungen noch einmal versuchen.Zum Seitenanfang

Aufruf von „Ziach_C“

Capella-Menu Extras - Skript ... Ziach C auswählen.

Sie nimmt optische Korrekturen vor, z.B. Aussehen der Druckbalken, führt aber auch Begleitakkorde (kleine Bassbuchstaben) und Wechselbass ein.

Einstellen können Sie:

Bass-Begleitschema

ohne Wechselbass ist meist die 3. Zeile richtig.

Empfehlenswert für alle Lieder, alle 8-taktigen Ländler und Mazurkas, wenige Walzer und Polkas

mit Wechselbass ist meist die 5. Zeile richtig.

Empfehlenswert für viele Walzer, Halbwalzer, Polka, Märsche mit einfacher Harmoniefolge, etwa das bekannte "2 glatt, 2 verkehrt".

Besonders beim Walzer sollten Sie nur die Harmoniewechsel mit Bassbuchstaben kennzeichnen.

Bei komplizierteren Harmoniefolgen sollten Sie sich mit dem Wechselbass auskennen, es kommen manchmal komische bis unrichtige Ergebnisse, die man händisch richtigstellen muss.

Möchten Sie in einem Stück etwa Wechselbass, das Trio hingegen ohne Wechselbass, können Sie die Datei vor der Umwandlung in zwei Teile aufteilen und jeden Teil entsprechend behandeln.

oder Sie bearbeiten die Akkorde nach der Umwandlung.

Tabulaturzeichen (TAB): ohne, klein (meine Wahl), groß, Harmonika-Symbol "h".

linke Verbindungslinie zum Bass: stehen lassen, komplett löschen, teilweise löschen (meine Wahl).

NachbearbeitungenZum Seitenanfang

Zuerst überprüfe ich das Ergebnis, ob es in Ordnung ist und speichere es dann erst. Überprüfen bedeutet durchspielen mit der Harmonika, Durchspiel mit dem Capella-Programm klingt natürlich vollkommen falsch. Nach Löschen und Wiederaufruf sehen auch manche Sekundabstände richtig aus. Beim Editieren mit einem externen Skript wie „Die_Ziach_B“ kann es nämlich vorkommen, dass sich Noten in Sekundabständen überlagern. Nach Speichern und neu Laden stimmt das Bild. Allerdings ist nach dem Speichern ein Rückgängigmachen nicht mehr möglich.

Anschließend können Sie weitere eventuell erforderliche Nachbearbeitungen vornehmen, z.B.:

Zeilenabstände

Schriftgrößen

 Überlagerte Kreuze bei Sekundabständen zur Seite schieben

Allenfalls überstehende Zeilenenden durch Löschen (oder verkleinern) des letzten Bassplatzhalters (mit F11 sichtbar) beheben.

 und einiges andere

die Begleitbuchstaben an Ihre Bedürfnisse anpassen:

Sie können unnötige Bassbuchstaben löschen (rechte Maustaste-Löschen), beispielsweise in den Schlussakkorden oder bei den Auftakten.

Sie können auch Bassbuchstaben ändern, an Ihre Bedürfnisse anpassen, Dreiklangszerlegungen oder Bassläufe einbauen.

Sie können noch immer rote, nicht umgewandelte Noten händisch auf spielbare Tasten umwandeln:

Sie können einzelne zu schwierig spielbare Noten in Akkorden ersatzlos löschen.

Sie können die Note (den Akkord) auf Zug ändern, falls Sie dies nicht schon vorher gemacht haben, müssen dazu aber auch den Unterstrich ändern und anpassen.

Sie können versuchen, einen ähnlichen, aber spielbaren Ton zu finden, ohne das Stück allzusehr zu ändern.

Sie können auch, wenn Sie möchten und sich damit auskennen, die Grundbässe auf Wechselbass ändern bzw. an Ihre Bedürfnisse anpassen (soweit nicht automatisch geschehen).

Im Druck (Unterstrich) wird jede zweite Grundbassnote geändert, von B zu A oder von C zu B.

Im Zug (kein Unterstrich) wird jede erste, dritte, fünfte usw. Grundbassnote geändert wie oben.

Aber Vorsicht, dies gilt nur bei gerader Taktanzahl und wenn weder Subdominante noch Doppeldominante vorkommen.

Wechselbass wird, wenn eingestellt, rein schematisch erzeugt. Insbesondere am Melodieschluss und in Klammern ist händisches Nacharbeiten notwendig.

Als Abschluss eventuell „Alles markieren“ (Strg.+a) und „Transponieren" (Alt+F5) "Anpassen ohne Transposition“ durchführen, um die Bindebögen u.a. wieder richtig zu stellen. Ab Capella 7: "Alles markieren", "Transponieren", "mit Tonartwechsel", "0" (reine Prim)

Weiteres:Zum Seitenanfang

Ich selbst wandle ein Stück vorerst um, provisorisch, ohne das Ergebnis zu speichern, schaue mir die entstehenden roten Noten an und versuche dann, vor der endgültigen Umwandlung die entsprechenden Noten so zu bearbeiten, dass keine roten Noten mehr entstehen.

Entstehen bei der Umwandlung unerwünschte Ergebnisse, wie zu hohe oder zu tiefe Lage, zu viele unübersetzbare Akkorde, können Sie versuchen, die Umwandlung der Original-Datei mit anderen Einstellungen einfach zu wiederholen. Aber nicht vergessen, die Originaldatei immer sichern, damit dies auch möglich ist.

Sie können auch versuchen, die Original-Datei zu ändern, siehe oben, Vorbereitungen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.Zum Seitenanfang

Anmerkungen

Rückgängigmachen ist zwar vorher in jedem Schritt möglich, kann aber auch Probleme bringen. Sie sollten daher aus Sicherheitsgründen die Originaldatei, allenfalls sogar einzelne Bearbeitungsschritte vorher unter einem anderen Namen sichern.

Capella stürzt manchmal ohne erkennbaren Grund ab. Auch deshalb ist es günstig, immer wieder zu sichern oder zu speichern. Sie könnten aber allenfalls nach einem Absturz die Datei aus den Sicherungskopien retten, wenn Sie dies voreingestellt haben.

In diesem Zusammenhang soll auch an bei älteren Capella-Versionen manchmal auftretende Problem beim Rückgängigmachen erinnert werden. Dabei kann das Layout in Unordnung gebracht werden, manchmal auch nur beim Einsatz von Skripten. Das Ergebnis sind dann extrem lange Notenhälse und andere Formatierungsfehler. Mit Peter Beckers Skript „Layout_fix“, erhältlich ebenfalls auf Peter Beckers Seite www.peter-becker-cap.de , lässt sich das meist wieder gerade biegen. Seit den letzten Updates ist das zwar behoben, aber nur für die neueren Capella-Versionen. Haben Sie eine ältere Version, ist es besser, Sie behandeln jede fertige Datei noch vor dem Abspeichern mit diesem Skript, um keine bösen Überraschungen beim Wiederaufruf zu erleben.Zum Seitenanfang

Weitere Programme zum Griffschrift-Schreiben

Es gibt einige wenige Programme, die normale Noten in Griffschrift übersetzen. Ich selbst arbeite nur mit dem oben beschriebenen Capella-Skript, an dessen Entwicklung ich ja selbst sowie mein Sohn und Enkel mitwirken durften. Es entspricht genau dem, was ich von einem derartigen Programm erwarte, ich bin damit soweit zufrieden.

Ich kenne eigentlich nur zwei weitere Programme. Ich habe aber mit beiden noch nicht gearbeitet und kann daher dazu nichts sagen.

Toccata von Rubisoft

CAS midi connections

Auch als Gratis-Version erhältlich

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